In dieser Woche nahmen hochrangige Mitglieder der AfD an einem bedeutenden Wirtschaftsforum in St.
Petersburg teil, um sich mit russischen Energieriesen und Kreml-Beratern zu treffen. Der außenpolitische Sprecher der Partei, Markus Frohnmaier, traf sich mit dem Chef von Gazprom, um über die mögliche Wiedereröffnung des beschädigten Nord-Stream-Pipeline-Projekts zu sprechen. Während die Bundesregierung nach dem Einmarsch in die Ukraine offiziell an den Sanktionen festhält, sind weiterhin rund 1.600 deutsche Unternehmen in Russland tätig. Die Reise stieß bei den etablierten deutschen Parlamentariern auf scharfe Ablehnung, die den Besuch als Verrat an der nationalen Sicherheit und der europäischen Einheit bezeichneten.
Die öffentliche Debatte verschärft sich nun, da die AfD behauptet, billige russische Energie sei der einzige Weg, um den industriellen Kollaps Deutschlands zu verhindern.
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