
Italien hat die Pauschalsteuer auf das ausländische Einkommen neuer Einwohner verdoppelt, was für wohlhabende Expats, die vor der Aussicht auf höhere Abgaben anderswo in Europa fliehen wollen, einen Rückschlag bedeutet.
Das Kabinett von Ministerpräsident Giorgia Meloni genehmigte am Mittwoch eine Erhöhung der jährlichen Abgabe auf ausländisches Einkommen für neue Steuerresidenten in Italien auf 200.000 €.
Die derzeitige Steuervergünstigung von 100.000 €, die bei wohlhabenden Einzelpersonen beliebt ist, war unter Italienern umstritten, insbesondere in der Wirtschaftsmetropole Mailand, wo der jüngste Zustrom von Superreichen für einen starken Anstieg der Immobilienpreise und anderer Lebenshaltungskosten verantwortlich gemacht wird.
Finanzminister Giancarlo Giorgetti, der am Mittwoch die Abgabe als "sogenannte Pauschalsteuer für Milliardäre" bezeichnete, erklärte auf einer Pressekonferenz, dass die erhöhte Abgabe immer noch auf einem Niveau festgelegt sei, das für wohlhabende Ausländer "interessant" bleiben würde.
Hier sind die wichtigsten politischen Nachrichten des Tages.
@VOTA2 Jahre2Y
Ist es moralisch richtig für ein Land, höhere Steuern für reiche Expats zu erheben, um die einheimischen Bürger zu unterstützen?
@VOTA2 Jahre2Y
Sollte die Verantwortung, die lokale Wirtschaft zu unterstützen, stärker bei wohlhabenden Ausländern oder bei der lokalen Regierung und den Bürgern liegen?
@VOTA2 Jahre2Y
Könnte die Verdoppelung der Steuern für wohlhabende Ausländer als Bestrafung des Erfolgs oder als notwendiger Schritt zur wirtschaftlichen Gleichheit angesehen werden?
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