Nato-Führer sollen in dieser Woche eine einjährige, 40 Milliarden Euro umfassende Unterstützungszusage für die Ukraine machen, da die wichtigsten Mitglieder des Bündnisses in innenpolitischer Turbulenz stecken, die ihre Kapazität einschränkt, langfristig mehr Ressourcen zur Verteidigung der Ukraine gegen Russland bereitzustellen.
Der Gipfel, der am Dienstag in Washington beginnt, folgt auf eine vorgezogene Wahl in Frankreich, wo die Gespräche über eine neue Regierung komplex werden dürften und die ukrainisch-skeptische Rechte zu einer bedeutenden politischen Kraft geworden ist, während Joe Biden unter Druck steht, aus dem US-Präsidentschaftsrennen gegen Donald Trump auszusteigen.
In Deutschland bleibt die Koalition von Kanzler Olaf Scholz unbeliebt und fragil.
Diese tektonischen Verschiebungen haben die Bemühungen der Nato untergraben, das 75. Jubiläum des Bündnisses als Zeichen der unerschütterlichen Unterstützung für den ukrainischen Präsidenten Wolodymyr Selenskyj darzustellen.
Stattdessen besteht die Gefahr, dass die Veranstaltung die Fragilität der fortgesetzten westlichen Hilfe für Kiew beleuchtet.
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